Meet & Greet mit Arne und Carlos
Auf der Buchmesse in Frankfurt hatten einige Gewinnerinnen aus der Mitstrickzentrale die Chance, die beiden Julekuler-Designer Arne & Carlos zu treffen! Gemeinsam wurde geplaudert und gestrickt.
Arne, Carlos und die Gewinner des Meet & Greet
Am Samstag, den 15. Oktober war es dann soweit: 4 Gewinnerinnen hatten die Chance die norwegischen Designer ganz persönlich kennenzulernen. Bei einem Gewinnspiel in der Mitstrickzentrale bei facebook wurden sie ausgewählt, nachdem jede der Gewinnerinnen ihre 3 Fragen an Arne & Carlos an die Redaktion des frechverlags geschickt hatte. Diese durfen Sie dann natürlich auch stellen und Arne & Carlos beantworteten diese gerne. Außerdem gab es natürlich die Gelegenheit ein paar Fotos mit den beiden zu machen und eine Runde Julekuler mitzustricken! Miriam Heil aus dem frechverlag stellte die Fragen an Arne & Carlos und bekam die folgenden Antworten - viel Spaß beim Lesen!
MH: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Julekuler zu stricken?
A & C: Eine der Modefirmen, für die wir unter anderem gestrickte Kleidung entworfen hatten, fragte bei uns an, ob wir nicht eine originelle Idee für Weihnachtsdeko hätten. Daraufhin entwickelten wir die Julekuler mit traditionellen norwegischen aber auch eigenen Einstrickmustern. Die Weihnachtskugeln waren eigentlich nur zur Dekoration gedacht, wir stellten dann aber kurze Zeit später fest, dass die Firma unsere Kugeln für 100 Euro pro Stück weiterverkaufte. Darüber waren wir empört und beschlossen, die Anleitungen zu veröffentlichen, damit jeder seine Julekuler selbst machen konnte.
MH: Wie kommt es das Männer so gut stricken können und noch dazu kreativ? Wer hat euch stricken gelernt?
Arne: Ich stricke schon, seit ich ganz klein bin, denn bei uns in der Familie wurde immer viel gestrickt. Meine Mutter, meine Großmutter und auch die Urgroßmutter strickten ständig – und so bald auch ich.
Carlos: Und ich habe das Stricken von Arne gelernt.
MH: Wie lerne ich am besten meinen Kindern das stricken? Stricken in Norwegen viele Kinder?
A & C: In Norwegen ist Stricken bei den Kindern gerade total in. Wir haben Anleitungen für einfache Mützen herausgebracht und die Skater-Jungs stricken diese mit Begeisterung nach und verkaufen diese Unikate sogar an Ihre Freunde!
MH: Sind die Julekuler denn leicht entflammbar?
A & C: Nein, da sie zum Großteil aus Wolle bestehen brennen die Kugeln nicht, sondern sie werden lediglich schwarz und schmelzen bzw. verkokeln, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen. Wenn man allerdings eine Weihnachtskugel aus reinem Polyester stricken würde – das gäbe ein schönes Feuer.
MH: Und schrumpfen die Kugeln in der Waschmaschine?
A & C: Wenn Sie aus reiner Wolle sind ja. Man könnte z.B. auch Julekuler aus Filzwolle stricken und sie dann in der Waschmaschine verfilzen. Diese großen Kugeln sind dann toll für den Außenbereich geeignet.
MH: Welche gestrickten Ideen setzt Ihr dieses Jahr für Weihnachten um?
A & C: Seit unserem großen Erfolg mit dem Julekuler-Buch stricken wir eigentlich nur noch für unsere Bücher. Wir haben gar keine Zeit, etwas anderes zu stricken, was nicht mit unseren Büchern oder zukünftigen Buchprojekten zu tun hat. Neben den Weihnachtskugeln stricken wir momentan auch Ostereier und –kugeln und die Puppen für unser neues Buch.
MH: Durftet Ihr schon für Euer Königshaus arbeiten?
A & C: Wir haben eine Zeitlang viele Kleider für die Kronprinzessin Mette Marit entworfen. Sie mochte unsere Kreationen sehr und es war immer lustig zu sehen, wenn die Reporter über die neuesten Kleider der Prinzessin spekulierten und behaupteten, dies oder das sei eine Kreation von Arne und Carlos. Manchmal lagen sie richtig, manchmal nicht. Momentan arbeiten wir aber nicht mehr für das norwegische Königshaus, sondern machen lieber unsere Bücher. Allerdings wissen wir, dass sowohl die norwegische als auch die dänische Königin begeisterte Fans unserer Julekuler sind und diese auch selbst stricken.
MH: Wie viele Weihnachtsbäume habt ihr an Weihnachten zuhause? Sieht man diese vor lauter Julekulern überhaupt noch?
A & C: Wir haben nur einen ganz kleinen Weihnachtsbaum im Haus und einen im Garten.
MH: Wie hat dieses Buch die Beziehungen zu den anderen Bewohnern in Eurem Ort verändert?
A & C: Die Beziehungen zu den anderen Bewohnern in unserem Ort haben sich nicht sehr verändert. Toll ist allerdings, dass wir ganz viel Fanpost und auch Geschenke von Leuten aus aller Welt bekommen. Letztens klopfte eine Dame aus Schottland an unserer Tür – Sie hatte extra für uns einen Kuchen gebacken.
MH: Strickt ihr auch im Sommer?
A & C: Ja, allerdings haben wir auch im Sommer keine Zeit, für uns selbst zu stricken. Wir arbeiten nur Modelle für unsere Bücher. Seit letztes Jahr „Julekuler“ in Norwegen erschienen ist stecken wir quasi in einem endlosen Weihnachten fest, weil wir auch im Hochsommer Weihnachtskugeln stricken.
MH: Gestaltet ihr euer Strickumfeld besonders, gibt es einen Ort, an dem ihr am liebsten strickt?
A & C: Nein, wir stricken eigentlich immer und überall. Gerade jetzt, wo wir so viel auf Reisen sind stricken wir an den unterschiedlichsten Orten.
MH: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Julekuler zu stricken?
A & C: Eine der Modefirmen, für die wir unter anderem gestrickte Kleidung entworfen hatten, fragte bei uns an, ob wir nicht eine originelle Idee für Weihnachtsdeko hätten. Daraufhin entwickelten wir die Julekuler mit traditionellen norwegischen aber auch eigenen Einstrickmustern. Die Weihnachtskugeln waren eigentlich nur zur Dekoration gedacht, wir stellten dann aber kurze Zeit später fest, dass die Firma unsere Kugeln für 100 Euro pro Stück weiterverkaufte. Darüber waren wir empört und beschlossen, die Anleitungen zu veröffentlichen, damit jeder seine Julekuler selbst machen konnte.
MH: Wie kommt es das Männer so gut stricken können und noch dazu kreativ? Wer hat euch stricken gelernt?
Arne: Ich stricke schon, seit ich ganz klein bin, denn bei uns in der Familie wurde immer viel gestrickt. Meine Mutter, meine Großmutter und auch die Urgroßmutter strickten ständig – und so bald auch ich.
Carlos: Und ich habe das Stricken von Arne gelernt.
MH: Wie lerne ich am besten meinen Kindern das stricken? Stricken in Norwegen viele Kinder?
A & C: In Norwegen ist Stricken bei den Kindern gerade total in. Wir haben Anleitungen für einfache Mützen herausgebracht und die Skater-Jungs stricken diese mit Begeisterung nach und verkaufen diese Unikate sogar an Ihre Freunde!
MH: Sind die Julekuler denn leicht entflammbar?
A & C: Nein, da sie zum Großteil aus Wolle bestehen brennen die Kugeln nicht, sondern sie werden lediglich schwarz und schmelzen bzw. verkokeln, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen. Wenn man allerdings eine Weihnachtskugel aus reinem Polyester stricken würde – das gäbe ein schönes Feuer.
MH: Und schrumpfen die Kugeln in der Waschmaschine?
A & C: Wenn Sie aus reiner Wolle sind ja. Man könnte z.B. auch Julekuler aus Filzwolle stricken und sie dann in der Waschmaschine verfilzen. Diese großen Kugeln sind dann toll für den Außenbereich geeignet.
MH: Welche gestrickten Ideen setzt Ihr dieses Jahr für Weihnachten um?
A & C: Seit unserem großen Erfolg mit dem Julekuler-Buch stricken wir eigentlich nur noch für unsere Bücher. Wir haben gar keine Zeit, etwas anderes zu stricken, was nicht mit unseren Büchern oder zukünftigen Buchprojekten zu tun hat. Neben den Weihnachtskugeln stricken wir momentan auch Ostereier und –kugeln und die Puppen für unser neues Buch.
MH: Durftet Ihr schon für Euer Königshaus arbeiten?
A & C: Wir haben eine Zeitlang viele Kleider für die Kronprinzessin Mette Marit entworfen. Sie mochte unsere Kreationen sehr und es war immer lustig zu sehen, wenn die Reporter über die neuesten Kleider der Prinzessin spekulierten und behaupteten, dies oder das sei eine Kreation von Arne und Carlos. Manchmal lagen sie richtig, manchmal nicht. Momentan arbeiten wir aber nicht mehr für das norwegische Königshaus, sondern machen lieber unsere Bücher. Allerdings wissen wir, dass sowohl die norwegische als auch die dänische Königin begeisterte Fans unserer Julekuler sind und diese auch selbst stricken.
MH: Wie viele Weihnachtsbäume habt ihr an Weihnachten zuhause? Sieht man diese vor lauter Julekulern überhaupt noch?
A & C: Wir haben nur einen ganz kleinen Weihnachtsbaum im Haus und einen im Garten.
MH: Wie hat dieses Buch die Beziehungen zu den anderen Bewohnern in Eurem Ort verändert?
A & C: Die Beziehungen zu den anderen Bewohnern in unserem Ort haben sich nicht sehr verändert. Toll ist allerdings, dass wir ganz viel Fanpost und auch Geschenke von Leuten aus aller Welt bekommen. Letztens klopfte eine Dame aus Schottland an unserer Tür – Sie hatte extra für uns einen Kuchen gebacken.
MH: Strickt ihr auch im Sommer?
A & C: Ja, allerdings haben wir auch im Sommer keine Zeit, für uns selbst zu stricken. Wir arbeiten nur Modelle für unsere Bücher. Seit letztes Jahr „Julekuler“ in Norwegen erschienen ist stecken wir quasi in einem endlosen Weihnachten fest, weil wir auch im Hochsommer Weihnachtskugeln stricken.
MH: Gestaltet ihr euer Strickumfeld besonders, gibt es einen Ort, an dem ihr am liebsten strickt?
A & C: Nein, wir stricken eigentlich immer und überall. Gerade jetzt, wo wir so viel auf Reisen sind stricken wir an den unterschiedlichsten Orten.
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