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Zeichnen – erste Schritte auf dem Papier

Wer zeichnen lernen will, braucht sich nur auf den Weg zu machen! Du muss keine teure und umfangreiche Ausstattung kaufen - du brauchst nicht einmal viel Zeit: Mit wenigen Stiften und ein paar Blättern Papier kannst du überall und jederzeit loslegen!

Schraffieren

Das Schraffieren ist eine Grundtechnik, die dazu dient, Flächen auszufüllen und unterschiedliche Grautöne zu schaffen. Damit eine Zeichnung lebendig wirkt, ist es häufig empfehlenswert, mehrere Schraffurtechniken in einem Werk zu vereinen. Je nach Motiv eignen sich spezielle Arten des Schraffierens. Möchtest du eine glatte Fläche darstellen, dann kannst du die Parallel- und Kreuzschraffur anwenden. Die Rundschraffur eignet sich für Baumstämme, Gläser oder Flaschen.

Durch das Üben der wichtigsten Grundtechniken wirst du im Umgang mit dem Stift zunehmend sicherer und kannst immer besser die Effekte erzielen, die du zeigen willst. Mit Bleistift kannst du alles zeichnen - von der dünnen trockenen Haut einer Schlange bis zum weichen Fell eines Kaninchens, von der rissigen Borke eines alten Baums bis zu glattem Metall. Dafür jedoch musst du gut schraffieren können. Unter Schraffuren versteht der Zeichner das Erschaffen eines Geflechts aus einzelnen Linien. Je nachdem wie diese Geflechte beschaffen sind, wirken sie hell oder dunkel, flach oder dreidimensional.

 

Video aus dem Buch "Ganz einfach Zeichnen":

 

 

Erste Übungen:

Fülle ein hochkantiges Rechteck mit unterschiedlichen Schraffurtechniken, unterschiedlichen Mustern und verschiedenen Minenstärken. Probiere aus, was passiert, wenn du die Striche dicht an dicht setzt bzw. weiter voneinander entfernt platzierst. Du wirst feststellen: Je enger das Muster „gestrickt“ ist, desto dunkler wird die Fläche.

Die Kunst des Zeichnens - Schraffieren lernen

 

Parallelschraffur:

Zeichne parallel verlaufende Striche, entweder jeweils schräg, senkrecht oder waagerecht.

 

Kreuzschraffur:

Zeichne schräge Striche, die sich kreuzen. Mit der Kreuzschraffur lassen sich dunklere Töne als mit der Parallelschraffur erreichen.

 

Rundschraffur:

Stelle die Rundungen des Motivs mit runden Schwüngen nach. Bei Glas darf die Schraffur gleichförmiger ausfallen als bei natürlichen Objekten wie Baumstämmen. Betone den lebendigen Charakter hier mit unterschiedlicher Strichstärke und variieren Sie den Winkel!

 

Körper schraffieren:

Das Geheimnis der wahren Verwandlung eines Umrisses in einen Körper ist das richtige Schraffieren. Mit wenig Druck schaffst du hellere Stellen, mit mehr Druck werden die Stellen dunkler. Überlege beim Schraffieren vor allem, woher das Licht kommt. Bei runden oder ovalen Formen denke bitte an den Schlagschatten, also den Schatten, den dein Objekt wirft. Direkt über der dunkelsten Stelle des Schlagschattens ist das Objekt sehr hell.

 

 

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