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Endlich zuschneiden wie ein Profi!

Selber nähen ist eine wunderbare Sache – wenn da bloß nicht der Zuschnitt wäre … Jetzt braucht man sich darüber keine Sorgen mehr zu machen. Die Expertin Inge Szoltysik-Sparrer zeigt, wie es geht und beantwortet unsere Fragen.

 

Wenn der Zuschnitt nicht auf den Punkt genau passt, kann man sich beim Nähen abmühen, so sehr man will. Es wird kein perfektes Ergebnis dabei herauskommen. Mal spannt es, mal ist es zu weit, mal ist der Übergang an der Naht unglücklich. Mit Problemen dieser Art ist die bekannte TV-Jurorin und Schneidermeisterin Inge Szoltysik-Sparrer natürlich bestens vertraut. Die Expertin weiß, was man hinsichtlich Musterung, Fadenlauf und Stoffbeschaffenheit beachten muss.

In „Der perfekte Zuschnitt“ demonstriert sie am Beispiel eines Kleides, wie man beim Zuschneiden am besten vorgeht und welche Tricks und Hilfsmittel die Arbeit erleichtern. Sie führt uns Schritt für Schritt zum Erfolg – von der Planung über den Zuschnitt bis hin zum Nähen. Selbst Profis werden in diesem Buch noch wertvolle Tipps finden!

 

INTERVIEW MIT UNSERER AUTORIN UND DER JURORIN BEI "GESCHICKT EINGEFÄDELT" INGE SZOLTYSIK-SPARRER

 

TOPP: Neben Deinem Atelier übernimmst Du viele Zusatzaufgaben. Wie bekommst Du das hin?

INGE: All das ist nur möglich, weil ich ein hochqualifiziertes und hochmotiviertes Team habe, das mir den Rücken frei hält.Ich kann sehr gut planen und organisieren und bei mir im Atelier gehen wir alle sehr strukturiert und methodisch vor. Außerdem habe ich einen sehr pflegeleichten und unterstützenden Ehemann. 

 

TOPP: Ein Nähgesetzbuch, das ist ungewöhnlich. Wie bist Du auf diese Idee gekommen? 

INGE: Es sollte ein Buch werden, das sich in Inhalt und Aufmachung von allen bisherigen Nähbüchern unterscheidet. Und da ich durch das VOX-Format „Geschickt eingefädelt“ sehr streng wirke, lag die Idee mit den Gesetzen nahe. Obwohl ich gar nicht streng, sondern eher anspruchsvoll an die Ausführung der Arbeit bin. Und der Leser darf ja selbst entscheiden, an welches Gesetz er sich halten möchte. 

 

TOPP: Musst Du manchmal die Augen verdrehen, wenn Du Selbstgenähtes siehst? 

INGE: Bei Selbstgenähtem eher nicht, sondern bei gekauften Klamotten, da wunder ich mich schon oft, wofür Geld ausgegeben wird, ohne dass die Verarbeitungsqualität stimmt. 

 

TOPP: Hast Du selbst schon einmal gegen einen Paragrafen in deinem NähGB verstoßen?

INGE: Was heißt verstoßen ... manchmal muss man halt improvisieren und versuchen, Lösungen zu finden und geschickt auszugleichen.

 

TOPP: Gibt es etwas, das Du schon immer nähen wolltest, aber es bis heute nicht geschafft hast? 

INGE: Ja, einen Skianzug, den habe ich mir bisher immer gekauft. 

 

TOPP: Welchen Tipp würdest Du jemandem geben, der selbst ein Atelier eröffnen möchte? 

INGE: Genau herausfinden, was ich gerne anfertigen möchte und auf welche Zielgruppe ich mich konzentrieren will. Man benötigt viel Geduld und die Bereitschaft, überdurchschnittlich viel zu arbeiten. Selbständigkeit kann man nicht mit einem 8-Stunden-Job vergleichen. Bei mir ist der Grat zwischen Job und Privat ganz, ganz schmal. 

 

TOPP: Was machst Du im Urlaub, wenn Du keine Nähmaschine mitnehmen kannst? 

INGE: Arbeit ist Arbeit und Urlaub ist Urlaub. Wer im Alltag immer 100 % gibt, muss im Urlaub auch 100 % Urlaub machen. Ich käme gar nicht auf die Idee, mir in den Urlaub Arbeit mitzunehmen. 

 

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