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Nachhaltigkeit im Alltag: 10 grüne Tipps

 

Das Thema Nachhaltigkeit im Alltag begegnet uns spätestens seit der "Fridays for Future" Bewegung verstärkt in unserem Leben. Das Thema ist überall präsent: in der Politik, im Job, beim Einkaufen, Wohnen oder Essen. Du findest, nachhaltig im Alltag leben ist gleichzusetzen mit „Verzicht“? Wie lässt sich das Thema alltagstauglich umsetzen? Nachhaltiger leben ohne Plastik oder unkontrolliertem Konsum kann eine Bereicherung und kein Verzicht bedeuten. Und das alles kannst du mit tollen nachhaltigen DIY-Projekten verbinden.

Stell dir vor, dass diese kleinen Veränderungen in deinem Alltag beitragen, die Welt zu verbessern. Wir nehmen dich an die Hand und stellen dir Tipps vor. Mit diesen kannst du mehr Nachhaltigkeit in deinen Alltag bringen. Die Tipps befassen sich mit folgenden Themen:

 

  • Nachhaltig Einkaufen: Drei Tipps
  • Nachhaltig Wohnen: Tipps für ein grünes Zuhause
  • Nachhaltig im Haushalt: Natürlich putzen
  • Nachhaltige Technik: Smarte Tipps
  • Nachhaltig Einkaufen: Drei Tipps

 

 

Nachhaltig Einkaufen: Drei Tipps

 

Plastiktüten, die die Meere verschmutzen oder Unmengen an Müll, der überall herumliegt und nicht verrottet. Keine Angst. Du musst jetzt nicht in das Team der Ultra-Veganer wechseln oder nur noch Obst und Gemüse essen. Mit kleinen Änderungen in deinem Shopping-Verhalten kannst du viel mehr verändern, als du denkst.

 

1. Unverpackt einkaufen

 

Unverpackt einkaufen ist eine umweltfreundliche Art und Weise, deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Gut und schön, nur wie und wo? Tu das in extra Unverpackt-Läden oder im Supermarkt und dem Bäcker um die Ecke. Obst und Gemüse kannst du in dein eigenes Obstnetz füllen. Es ist kein Problem mehr, mit der Tupperbox an die Käsetheke zu gehen. Und sich dort die offenen Scheiben in das eigene Gefäß füllen zu lassen. Wenn die Verkäufer die Behälter nicht hinter die Theke nehmen können, kannst du dir die Ware über diese reichen lassen. Es gilt, die hygienischen Standards für Verkäufe von Lebensmitteln zu beachten. Unverpackt einzukaufen kannst du mit tollen DIY Projekten verbinden. Beschrifte Gläser im Handlettering-Stil oder häkel dir deinen eigenen Einkaufsbeutel.

 

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In "Unverpackt einkaufen – Kreativ aufbewahren" erfährst du alles, was du über das einkaufen ohne Verpackungsmüll wissen musst. Und wie du Lebensmittel zu Hause aufbewahren kannst. Außerdem noch praktische und dekorative DIY-Lösungen für die Aufbewahrung und Lagerung loser Lebensmittel.

 

2. Second Hand kaufen, tauschen oder leihen

 

Unser zweiter Tipp: Kauf nicht neu, sondern gebraucht. Damit sparst du eine Menge Geld und Ressourcen. Das gilt für Kleidung, technische Geräte oder Möbelstücke. Oder du veranstaltest eine Tauschparty mit deinen Freunden. Hier kannst du nach Lust und Laune in den aussortierten Kleidern, Büchern oder anderen Dingen stöbern und tauschen. So finden alte Kleidungsstücke oder Bücher einen glücklichen neuen Besitzer oder Besitzerin.

Kleidungsstücke, die du wenig trägst, ein Ballkleid oder Brautkleid, kannst du einfach mieten. Es gibt viele Online-Shops, die sich darauf spezialisiert haben. Damit sparst du Geld und musst nicht zu jedem Anlass neu einkaufen. Super vor allem für Kinder- und Babykleidung.

 

Wenn Second Hand oder gemietete Kleidung nichts für dich sind, halte Ausschau nach umweltfreundlichen Shops oder Klamotten von umweltfreundlichen Marken. Um etwas zu tun, reicht es, deinen Konsum zu reduzieren und in der Mode nicht allen Trends folgst. Minimalismus heißt das Zauberwort. Denn wir brauchen viel weniger, um gut zu leben.

 

3. Wasser marsch: Das Gute aus der Leitung


Wenn du dein Wasser direkt aus dem Hahn abfüllst, statt schwere Sprudelkisten zu schleppen, sparst du bares Geld und schonst deinen Rücken. Es schützt die Umwelt und verbesserst die Klimabilanz. Die Belastung für das Klima ist durch Mineralwasser aus dem Supermarkt 600 Mal höher als durch Leitungswasser. Trinkst du Wasser aus dem Hahn, entfällt der Verpackungsmüll in Form von Plastikkästen oder Plastikflaschen. Du kannst zum Abfüllen wiederbefüllbare Flaschen aus Glas oder Edelstahl nutzen. Praktisch für unterwegs.

 

 

Nachhaltig Wohnen: Tipps für ein grünes Zuhause


Zu Hause produzieren wir ebenso Müll wie unterwegs oder im Büro. Das muss nicht sein. Mit einfachen Mitteln kannst du dem entgegenwirken. Nachhaltig wohnen und leben im Alltag ist nicht schwer.

 

1. Upcycling bleibt Trend


Eine alte Teekanne, die nicht mehr gefällt oder eine alte Kommode? Das muss nicht in den Müll wandern. Mit ein paar Tricks und Kniffen zauberst du aus alten Gegenständen neue Deko, Accessoires oder aufgemotzte Möbelstücke. Deine Teekanne wird mit Porzelanfarbe zu einer einzigartigen, vintage Blumenvase. Und Möbelstücke erhalten neuen Glanz durch Kreidefarbe, neue Knöpfe oder Klebefolie. Deine Fantasie ist unbegrenzt und du kannst dich nach Lust und Laune kreativ austoben.

 

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2. Happy green: Zimmerpflanzen


Ach, so eine kleine Topfpflanze ist was Schönes. Sieht schön aus und sorgt zu Hause für bessere Luft. Gut fürs Klima? Pflanzen, die du billig im Baumarkt oder Discounter kaufst, sind oft mit Pestiziden belastet und in Plastik verpackt. Meist halten sie nicht lange und gehen nach kurzer Zeit ein. Viel besser ist es, wenn du dir bei Nachbarn, Freunden oder über Kleinanzeigen sogenannte Ableger besorgst. Aus ihnen wachsen komplett neue Pflanzen. Diese kannst du zur Dekoration deiner Fensterbank nutzen. Oder du verschönerst deine Wohnung durch hängende Pflanzen. „Kokedama“ bringt dir den Dekotrend aus Japan rund um die hängenden, topflosen Pflanzen näher.

 

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3. Resteverwertung


Pro Kopf wirft jeder in einem Jahr circa 75 Kilogramm Lebensmittel in die Tonne – obwohl sie noch gut sind. Gleichzeitig leiden zwischen 720 und 811 Millionen Menschen auf der Welt unter Hunger. Auch in Deutschland. Was du tun kannst? Mit der richtigen Lagerung machst du Lebensmittel länger haltbar. So kommt es nicht erst zum Verderben der Lebensmittel und du musst weniger gutes Essen wegschmeißen. Befasse dich näher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Nur weil der Tag überschritten ist, heißt das nicht gleichzeitig, dass es schlecht ist. Damit du nicht zu viele Lebensmittel zu Hause hast, die schlecht werden können, solltest du mit Plan einkaufen. Überleg dir vorher, was du kochen möchtest und kaufe das ein.

 

Du hast trotzdem viele Lebensmittel übrig? Du kannst jede Woche einen Restetag machen und alles, was du noch im Kühl- oder Vorratsschrank hast, verbrauchen. Eine Gemüsepfanne ist gut, um noch verschiedenes Gemüse zu verbrauchen. Aus übrigem Obst kannst du einen Smoothie oder Obstsalat zusammenrühren. Hast du noch Bananen übrig, die braun sind? Verarbeite sie zu leckeren Schoko-Bananen-Taschen.

 

 

Nachhaltig im Haushalt: Natürlich sauber


Weiter gehts mit unseren Tipps, um nachhaltiger im Haushalt zu leben. Das geht. Ohne viel Aufwand und mit der gleichen Wirkung. Du musst keine Angst haben, dass es weniger hygienisch ist als die volle Chemie-Keule.

 

1. Hausmittel nutzen


Es gibt Lebensmittel oder Produkte, die wahre Wunder wirken. Das wussten Oma und Opa. Dabei werden Verpackungsmüll von teuren Putzmittelflaschen und der chemische Abfall, der bei der Herstellung von diesen Putzmitteln anfällt, vermieden. Außerdem ist es für deine Haut und deine Atemwege viel gesünder, auf ein paar alte Hausmittel zurückzugreifen.

  • Essig und Essigessenz: Essig hat einen sauren pH-Wert und wirkt antibakteriell. Essigessenz ist mit 25 % Essigsäuregehalt stärker konzentriert und hilft beim entkalken, entfetten und desinfizieren.
  • Zitronensäure: Auch Zitronensäure entkalkt. Achtung: Viele Metalle vertragen Zitronensäure nicht.
  • Natron und Backpulver: Mit Säure gemischt setzen die Pulver Kohlensäure frei, mit der sich Fett von der Küchenablage oder dem Herd schrubben lässt.

 Mehr Hausmittel zum natürlich Putzen findest du in "Mein Haushalt – natürlich sauber".

 

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2. Nachhaltig putzen: Recyceltes Putzmaterial


Weißt du, wie du alten Handtüchern oder T-Shirts noch eine letzte Bestimmung geben kannst? Indem du sie zu Putzlappen recycelst. Das geht einfach, indem du die Stoffstücke zuschneidest und den Rand noch versäuberst. So fransen deine neuen Putzmitteln nicht aus. Du schenkst Dingen, die du entsorgt hättest ein zweites Leben, anstatt neue Lappen zu kaufen.

Du kannst dir leicht einen Schwamm aus Jutegarn häkeln. So vermeidest du den Verpackungsmüll eines neuen Schwamms und die Verunreinigung des Wasser mit Mikroplastik.

 

3. Keine Lust zum selber machen?


Wenn du keine Lust hast, deine Putzmittel selber herzustellen, kannst du auf ökologische Reinigungsmarken zurückgreifen. Marken wie Frosch oder Sonett setzen auf Bio-Qualität und Klimaschutz bei der Herstellung ihrer Produkte.

Und wenn du keine kreative Ader hast, kannst du auf Öko-Schwammtücher setzen und alte Zahnbürsten für Fugen und Rillen nutzen.

 

 

Drei Tipps für grüne & nachhaltige Technik


Unser Smartphone haben wir jeden Tag in der Hand und machen uns über seine Nutzung kaum noch Gedanken. Laptops oder Tablets sind bei fast jedem Menschen täglich im Einsatz. Was viele nicht wissen: Nicht nur die Produktion und das Aufladen von Elektrogeräten verbraucht Strom und belastet das Klima.

 

1. Digitaler Müll ist auch Müll


Ein verschickter Newsletter verbraucht zwar kein Papier, jedoch Strom. Und wenn du zusammenrechnest, wie viele Newsletter du pro Jahr erhältst, kommt da ordentlich was zusammen. Und die Hälfte davon liest du nicht. Jede verschickte Mail verbraucht sinnlos Server- und Netzwerkstrom. Zeit, das zu ändern. Melde dich von allen nutzlosen Newslettern ab und spare so jede Menge Strom ein.

 

2. Ab in die Cloud?


Es ist praktisch, seine Daten auf einem Cloudspeicherplatz zu legen. Du kannst von überall darauf zugreifen und falls der Computer abstürzt, sind die Daten sicher. Wer seine Dateien in Google Drive oder Dropbox speichert, unterstützt den extrem energieintensiven Betrieb von Rechenzentren. Auf Kosten des Klimas. Lieber die Daten auf USB Sticks oder einer externen Festplatte speichern.

 

3. Maßvolles Streaming


Eine Stunde Videostreaming verbraucht so viel Energie wie eine LED Leselampe, die 250 Stunden läuft. Um dem Stromverbrauch entgegenzuwirken, schaue nur Videos, die du schauen möchtest. Nutze kleinere Geräte oder verringere die Qualität der Videos. Das fällt meistens nicht auf und kann einen Teil des Stromverbrauchs einsparen. Und wenn du gemeinsam mit Freunden schaust – noch besser! Das ist die Berechtigung für jede Menge gemeinsamer Kinoabende.

 

 

Fazit: Tipps, um nachhaltiger zu leben


Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren bedeutet nicht, zwangsweise vegan zu leben, auf alles zu verzichten, was Spaß macht oder lecker ist. Und du musst nicht deinen kompletten Lifestyle ändern. Unsere Tipps zeigen dir, wie du beim Einkaufen, im Haushalt, beim Putzen und in technischen Fragen auf Nachhaltigkeit setzen kannst. Denn: "Kleine Schritte sind besser als keine Schritte."

Wenn du nur wenige der vorgeschlagenen Gewohnheiten in deinen Alltag integrierst, kannst du viel für die Umwelt tun. Und unser zehnter und letzter Tipp: Halte deine Erfolge in einem Bullet Journal fest und bleib so motiviert weitere Schritte zu gehen. Um mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu leben. Wenn du noch mehr für ein Leben ohne Plastik tun kannst, hol' dir weitere Tipps & Inspiration für ein grüneres Leben.

 

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