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Selbstgemachte Deko für die eigenen Vier Wände – Bastelideen für die ganze Familie

Selbstgemachte Deko schmückt nicht nur das Zimmer, sondern steht auch für Kreativität und kann ein Gemeinschaftswerk.

Selbstgemachte Deko schmückt nicht nur das Zimmer, sondern steht auch für Kreativität und kann ein Gemeinschaftswerk der ganzen Familie sein. Wir haben Do-it-yourself-Dekoideen sollen an dieser Stelle 


Die eigenen vier Wände sollen ein Ort zum Wohlfühlen sein. Was lange Zeit vor allem mit Konsum und Luxus verknüpft war, wandelt sich inzwischen. 

Immer bedeutsamer für ein angenehmes Lebensgefühl werden Themen wie Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit. Ein Glück: Zwischen Wohnzimmer und Bad ist es tatsächlich möglich, sich naturnah, nachhaltig und zeitgleich stilvoll einzurichten.


Inhalt

  • Materialwelt: Von Wegwerf-Ware bis Natur pur
  • Farben für die naturverbundene Wohnung
  • Weniger ist mehr: Gestalten mit Bedacht
  • Upcycling als zentraler Bestandteil



Materialwelt: Von Wegwerf-Ware bis Natur pur

In einer naturnah eingerichteten Wohnung spielen künstliche Materialien im Regelfall eine untergeordnete Rolle. 

Die Devise lautet hier eher: Was die Natur zu geben hat, ohne dass sie dabei großen Schaden erleidet, ist gut geeignet. Daher kommen in Wohnungen dieser Art vor allem nachwachsende Rohstoffe wie Bambus zum Einsatz. 

Vor allem Holz ist ein Material, welches bei der natürlichen Raumgestaltung nicht fehlen darf.


Nachhaltigkeit hält dann Einzug, wenn es sich einerseits nicht um seltene Tropenhölzer handelt und andererseits um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Und tatsächlich muss es nicht zwangsweise das rare Holz aus dem Regenwald sein. In vielen Haushalten liegen Esstische aus massiver Eiche derzeit stark im Trend. Die Holzart kann je nach Ölung und Aufmachung sehr unterschiedlich wirken, was auch eine individuelle Raumgestaltung erlaubt. 

Darüber hinaus muss Eichenholz meist nicht quer über den Globus reisen, um in deutschen Wohn- und Esszimmern anzugelangen.


Abgesehen von Holz gehören zu den interessanten Materialien für eine naturnahe Einrichtung auch:

  • Rattan
  • Sisal
  • Leinen
  • und Korbgeflecht.


Darüber hinaus sind auch alte Dinge, welche in vielen Haushalten ein Fall für den Müll wären, im Rahmen des Upcyclings sehr gut geeignet, um Nachhaltigkeit in die Einrichtung einfließen zu lassen. 

Wie wäre es zum Beispiel mit Möbeln & Deko aus Paletten

Farben für die naturverbundene Wohnung

Selbstverständlich spielen auch Farben eine bedeutsame Rolle, wenn es um die Gestaltung von Innenräumen mit einer natürlichen Atmosphäre geht. Allzu künstlich wirkende Nuancen wie Pink oder Neongrün haben hier keinen Zutritt. 

Wer nicht gänzlich auf sie verzichten möchte, sollte lediglich eine Akzentfarbe auswählen und diese sparsam als Hingucker integrieren.


Abgesehen hiervon gibt es zahlreiche Farben, die sich hervorragend für eine natürliche Einrichtung eignen. Hierzu gehören alle Töne, die eng an das Farbenspiel der Natur angelehnt sind. 

Erdfarben beispielsweise bilden eine sehr gute Basis und passen auch zu den bisher genannten Materialien. Das Spektrum reicht hier von Grüntönen über verschiedene Varianten der Farbe Braun bis hin zu Grau, Blau und Gelb

Wie der Raum letztlich wirken soll, kann mit Hilfe der Farbpsychologie definiert werden, über die 99designs.de aufklärt.


Ebenfalls sehr interessant sein kann es, eine natürliche Einrichtung so zu gestalten, dass nur wenige Farben anwesend sind und dafür der Fokus auf den Materialien liegt. 

Ein gänzlich weiß gestrichener Raum mit hellen Möbeln und Massivholz ist ein gutes Beispiel für diese Möglichkeit. In einem solchen Zimmer lenkt kaum etwas von der Präsenz des Holzes ab, was dem Material einen besonderen Auftritt ermöglicht.


Weniger ist mehr: Gestalten mit Bedacht

Ganz ähnlich wie auch bei der Wahl der Farben für die Einrichtung kann es sinnvoll sein, nicht zu viele Möbelstücke oder Deko-Accessoires in den Wohnraum zu integrieren. 

Für einen natürlichen und zeitgleich nachhaltigen Look sind die Grundsätze des sogenannten Minimalismus daher eine sehr schöne Richtschnur. Was den Minimalismus betrifft, so kommt es inzwischen immer öfter zu Kritik an der Kommerzialisierung dieser Bewegung. An der Grundidee allerdings ändert das nichts, weshalb sich die Beschäftigung mit Minimalismus sicherlich lohnen kann.


Willst du noch mehr über die Zero-Waste Bewegung wissen, die sich auf den Minimalisums bezieht? Dann haben wir einen Buchtipp für dich, den du dir nicht entgehen lassen solltest.


Wer Wohnräume nach dem Prinzip des Minimalismus einrichten möchte, sollte dabei bedenken, dass die Furcht vor einem allzu leeren Zimmer meist unbegründet ist. 

Selbst große freie Flächen wirken mit einem passenden Wandbild oder einer Pflanze bestückt durchaus ansprechend. Das Schöne ist dabei zudem: Für die übrigen Dinge bleibt mehr Raum, sodass diese automatisch mehr Aufmerksamkeit genießen. Gerade selbstgemachte Accessoires profitieren folglich vom „Weniger im Wohnzimmer“.


Upcycling als zentraler Bestandteil

Upcycling und Nachhaltigkeit sind praktisch nicht voneinander zu trennen. Daher empfiehlt es sich für jeden Haushalt, auf dem Weg zu einem naturfreundlicheren und nachhaltigeren Stil auch an jene Dinge zu denken, die auf der Wiederverwendung von eigentlich aussortierten Materialien basieren. Der Upcycling-Trend lässt sich zudem mit praktisch jedem Raum innerhalb einer Wohnung verknüpfen.


Als Materialien können alte Dinge 

  • wie leere Flaschen und Gläser
  • gesäuberte Konservendosen
  • zerbrochene Tontöpfe
  • übriggebliebene Fliesen
  • und nicht mehr gebrauchtes Geschirr

verwendet, aufgehübscht und umfunktioniert werden. Warum nicht die Zimmerpflanzen in schönen Gläsern präsentieren, alte Tassen zu Zahnputzbechern machen und aus Konservendosen ein stilvolles Kräuter-Regal zaubern? 

So schafft es jeder ganz nebenbei mit kleinen Tricks die Welt zu verbessern.


Wichtig ist es auch hier, nicht zu viele Dinge zu gestalten und weiterhin auf eine eher minimalistische Atmosphäre zu achten. 

Sonst kann es schnell passieren, dass die liebevoll ausgearbeiteten Unikate untergehen und eine allgemein unordentliche Wirkung entsteht. 


Wer sich nicht entscheiden kann und schlicht gerne viel bastelt, kann natürlich auch regelmäßig durchwechseln und so eine besonders abwechslungsreiche Einrichtung schaffen. 


Viel Spaß beim Kreativ werden!



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